2/2013 Urlaub im Wohnstift Ein exklusives Angebot zur Erholung für Senioren und ihre Angehörigen Kundenbefragung Ein wichtiges Messinstrument für die Qualität der geleisteten Arbeit Ambulanter Dienst Ein Rückblick auf 10 e rfolgr eiche Jahre im KWA Stift Urbana im Stadtgarten Kultursensible Pflege Ein Symposium im Caroline Oetker Stift, das zum Nachdenken anregte Impressum Inhalt Titelbild: Werner Krüper Impressum Herausgeber: KWA Kuratorium Wohnen im Alter gAG V. I. s. d. p. Strahlten bei der Preisverleihung Horst Schmieder (Vorstand) Dr. Stefan Arend (Vorstand) des KWA Schülerliteraturwettbe- werbs um die Wette: die Laudato- redaktIon AM | Medienbüro ren mit der Schirmherrin Angela Müller 21 und den beiden Gewin- Urbanstraße 20, 81371 München Tel.: 0700 44622-600 nern des 1. Preises Fax: 089 620302-09 E-Mail: [email protected] nachrIchten KWA Luise-Kiesselbach-Haus 18 Bestellungen, aBBestellungen, adress änderungen: Aktuelles 4 KWA Stift am Parksee 19 KWA Kuratorium Wohnen im Alter Kundenbetreuung KWA Hanns-Seidel-Haus 20 QualItät·prozesse·strukturen Biberger Straße 50, 82008 Unterhaching Tel.: 0800 5924636 Kennen Sie Ihre Patientenrechte? 5 KWA Stift Brunneck 21 Fax: 089 66558-547 E-Mail: [email protected] KWA Stift Rupertihof 22 Erste Bilanz 6 Das KWA Journal ist kostenlos. Die Zusendung kann jederzeit storniert KWA Klinik Stift Rottal 23 eInBlIcke werden. Stiftung Saarbrücker KWA Stift im Hohenzollernpark 8 grafIk und satz Altenwohnstift 24 Carut & Tauschinski, München Caroline Oetker Stift 9 Senioren-Wohnanlage druck und Versand Am Vogelherd 26 Wenng Druck GmbH, Dinkelsbühl KWA Stift Urbana im Stadtgarten 10 auflage/erscheInungsweIse KWA Bildungszentrum 27 KWA Parkstift Aeskulap 11 Druckauflage 2/2013: 28.000 Exemplare Das KWA Journal erscheint viermal jährlich. KWA Albstift Aalen 12 kwa reIsewelt Ausgabe 3/2013 erscheint im September „Auf Schliemanns Spuren“ 28 2013. KWA Parkstift Hahnhof 13 Aus Gründen der Lesbarkeit wird bei den meisten geschlechtsspezifischen Bezeich- KWA Kurstift Bad Dürrheim 14 Im neuen Café des KWA Hanns- nungen die männl iche Form gewählt. KWA Parkstift Rosenau 15 Seidel-Haus haben die Gäste nun Issn 1868-5218 von allen Seiten einen © KWA Kuratorium Wohnen im Alter KWA Parkstift St. Ulrich 16 20 www.kwa.de Blick in den schönen kwa KWA Georg-Brauchle-Haus 17 Garten. kuratorIum wohnen Im alter KWA Kuratorium Wohnen im Alter ist ein gemeinnütziges Dienstleistungsunterneh- men und wurde 1966 in München gegrün- det. KWA ist Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband. Bundesweit unterhält KWA 18 Einrichtungen, darunter 14 Alten- wohnstifte, eine eigene Klinik für Neuro- logische und Geriatrische Rehabilitation, zwei Pflegestifte und ein Bildungszentrum mit staatlich anerkannten Berufsfach- und Fachschulen. 2 Inhalt edItorIal Qualitätsoptimierung Die Meinung unserer Bewohner und Kunden liegt uns sehr am Herzen und ist ein wichtiges Messinstrument für die Qualität der Arbeit, die wir bei KWA leisten. Daher haben wir im Herbst letzten Jahres, bereits zum zweiten Mal, eine Kundenbefragung durchgeführt. Die Ergebnisse liegen nun vor; Auszüge davon können Sie auf den Seiten 6 und 7 einsehen. Wir freuen uns über eine erneut hohe Horst Schmieder, KWA Vorstand Beteiligung unserer Bewohner und externen Kunden und bedanken uns hierfür recht herzlich. Arbeitsleistung. Andererseits bekom- Zusammen mit den Informationen men sie Hinweise darauf, wie sie sich aus extern vorgenommenen Prüfun- insbesondere im Vergleich zu anderen gen (Heimaufsicht, Medizinischer KWA Einrichtungen noch verbessern Dienst der Krankenkassen - MDK) können. Beides, anerkennendes Lob sowie unserem internen Prüfsystem und konstruktive Kritik, ist notwendig, kwa cluB liefern uns die Ergebnisse dieser Um- um in dem nicht immer einfach zu Urlaub im Wohnstift 29 frage wichtige Hinweise, die es den bewältigenden Alltag bei jedem ein- Verantwortlichen ermöglichen, die in zelnen Mitarbeiter die Bereitschaft gesundheIt unserem Rahmenkonzept „Beglei- zu wecken bzw. zu fördern, sich für Homöopathie – tung und Pflege“ definierten Ziele zu mögliche Verbesserungen einzuset- die sanfte Heilung 30 erreichen. zen. Dabei ist es nicht nur wichtig, Physio-Tipp 31 Die Ergebnisse der Umfrage zeigen erkanntes Verbesserungspotenzial zu ganz deutlich, dass unsere Kunden nutzen. Es ist zugleich eine große Rezept der Saison 31 mit der erhaltenen Leistung sehr zu- Herausforderung, bereits erworbene Adressen 32 frieden sind: So würden fast alle KWA hohe Standards zu halten, ohne sich ihren Freunden und Bekannten wei- auf dem bisher Erreichten auszuru- terempfehlen. Besonders die Berei- hen. Trotz hoher Motivation unserer che „Ambulante Pflege“ und „Tages- Mitarbeiter sehen wir, dass einige an pflege“ schneiden in der Befragung die Grenzen ihrer psychischen und sehr gut ab und erreichen das best- physischen Belastbarkeit stoßen. Zu- möglichste Ergebnis. rückzuführen ist dies auf den inzwi- Über alle Bereiche gesehen, wer- schen unvertretbar hohen bürokrati- den die Ergebnisse aus der ersten schen Aufwand sowie den in einigen Befragung bestätigt. Wichtig für uns Regionen deutlich spürbaren Fach- ist vor allem, dass Einrichtungen sich kräftemangel. in den Punkten verbessert haben, bei Zusammenfassend kann ich sagen, denen sie bei der ersten Befragung dass ich mich über die positive Re- noch unter dem Durchschnittswert sonanz und die meist sehr guten Er- Ist die Krankheit Alzheimer nur aller KWA Einrichtungen lagen. Selbst- gebnisse außerordentlich freue. Ich ein Phantom, wie es die Wissen- verständlich werden die Ergebnisse hoffe, dass sich auch für die zukünf- schaftsjournalistin Cornelia Stolze der Befragung gründlich analysiert tigen Kundenbefragungen wieder eine behauptet? Diese Frage diskutier- und entsprechend aufbereitet. so hohe Anzahl unserer Bewohner ten Experten und Gäste beim KWA Unsere Mitarbeiter, mit denen wir und Kunden die Zeit nehmen wird, Forum „Fehldiagnose die Ergebnisse der einzelnen Einrich- um daran teilzunehmen und uns somit 12 Alzheimer!?“ im tungen intensiv diskutieren, erhalten eine Bestätigung unserer Arbeit, aber KWA Albstift Aalen. auf diese Weise einerseits eine wich- auch Hinweise zur weiteren Qualitäts- tige positive Rückmeldung zu ihrer verbesserung zu geben. KWA Journal 2/2013 3 nachrIchten „Oscars“ für Werbespots Martin Go vom Siegerteam freute sich über seinen „Oscar“. zum Altenpflegeberuf Im Rahmen einer Kooperation zwischen KWA und Professorin Re- nate Hermann, Leiterin des Studien- gangs Multimedia an der Hochschu- le Ansbach, produzierten Studenten kurze Videofilme mit der Maßgabe, in 30 Sekunden den Beruf des Al- Ileana Dieter leitet seit April das tenpflegers zu bewerben. KWA Kurstift Bad Dürrheim. Bei der Preisverleihung im Febru- ar überreichte KWA Vorstand Dr. Stefan Arend dem Gewinnerteam Neue Stiftsdirektorin für Martin Go und Moritz Pfoh einen „Oscar“ für den Spot „Sei beliebt“ KWA Kurstift (anzuschauen unter www.kwa.de). Die Entscheidung über die Preisver- Die neue Stiftsdirektorin des KWA gabe war der Jury nicht leicht gefal- Kurstift Bad Dürrheim, Ileana Dieter, len und so gab es zwei zweite Preise: wurde am 17. Mai im Rahmen einer Annika Svitil und Tanja Mages für ihr Feierstunde offiziell in ihr Amt ein- Politprominenz am Video „Aufgemöbelt“ und Maximili- geführt. Die 34-Jährige hat bereits Messestand an Hörath und Elias Neumann für am 22. April die Nachfolge von Gi- „Kurze Pause“. sela Rellecke angetreten, die das Im April fand im niederbayerischen Die Gewinner erhielten einen Gut- Haus seit Dezember letzten Jahres Ruhstorf an der Rott die Regional- schein für ein Wochenende in Berlin kommissarisch geleitet hatte. „Wir messe „Ausblick 2013“, eine Wirt- bzw. Konstanz. sind überzeugt, mit Ileana Dieter die schaftsschau, statt, bei der auch das geeignete Nachfolgerin für die Posi- KWA Bildungszentrum, KWA Stift tion der Stiftsdirektorin gefunden zu Rottal sowie die KWA Klinik vertreten haben“, erklärte KWA Vorstand Dr. waren. Neben zahlreichen Besuchern Michael Hisch, Verwaltungsleiter Stefan Arend. Aufgrund ihrer Ausbil- informierte sich auch die anwesende KWA Klinik und Stift Rottal; Walter dung und ihrer bisherigen beruflichen Politprominenz wie der bayerische Taubenender, MdL; Umweltminis- Stationen bringe Dieter ganz sicher Umweltminister Marcel Huber, der ter Marcel Huber; Birgit Freuden- die erforderliche fachliche Kompe- Landtagsabgeordnete Walter Tauben- stein, Heilerziehungspflegerin, und tenz mit. ender und der Landrat des Landkrei- Josef Seider, Lehrer am KWA Bil- „Das Konzept eines modernen ses Passau, Franz Meyer, über das dungszentrum Bad Griesbach (v.l.). Wohnstifts wie dem Kurstift über- umfangreiche Leistungsangebot der Links im Bild: Landrat Franz Meyer zeugt mich. Ich freue mich daher sehr KWA Einrichtungen. bei der Blutzuckerkontrolle. auf die Herausforderungen, die mei- ne neue Aufgabe mit sich bringt“, so die neue Hausleiterin. Die gebürtige Rheinland-Pfälzerin trat nach ihrem Studium der Sozialwirtschaft an der Berufsakademie in Villingen-Schwen- ningen als Assistentin der Geschäfts- leitung in die Pichlmayr Wohn- und Pflegeheim Verwaltungsgesellschaft ein. Im Anschluss daran war Dieter sechs Jahre als Abteilungsleiterin Betriebswirtschaft Altenhilfe bei der Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn beschäftigt. Vor ihrem Eintritt bei KWA übte sie eine freiberufliche Tä- tigkeit als Beraterin von Sozialstati- onen aus. 4 KWA Journal 2/2013 QualItät · prozesse · strukturen Kennen Sie Ihre Patientenrechte? das neue patIentenrechtegesetz soll dIe posItIon der patIenten gegenüBer leIstungserBrIngern stärken Verständigung nicht ohne Weiteres tel erst nach Monaten. Doch damit Prof. Dr. Thomas Klie, möglich ist. Ist der Patient selbst ist nun Schluss. Entscheidet eine Gerontologe und Justiziar KWA nicht einwilligungsfähig, bedarf es Krankenkasse ohne hinreichende einer entsprechenden rechtlichen Begründung nicht innerhalb von drei, Unterstützung, ggf. eines Bevoll- bei Einschreitung des Medizinischen mächtigten oder Betreuers. Dabei Dienstes (MDK) innerhalb von fünf Keine ärztliche Heilbehandlung darf etwa bei einer demenziellen Wochen nach Verordnung über eine darf ohne Einwilligung des Patienten Erkrankung die Einwilligungsunfähig- Leistung, können sich Versicherte die vorgenommen werden, und es ist sein keit nicht einfach u nterstellt werden. Leistung nach Ablauf dieser Frist gutes Recht, seine Krankenakte ein- Die Behindert enrechtskonvention selbst beschaffen. Die Krankenkasse zusehen: beim Arzt, im besagt vielmehr, dass ist dann zur Erstattung dieser Kosten Ein guter Arzt Krankenhaus und auch stets von der rechtli- verpflichtet. Allerdings gilt diese motiviert, klärt auf, im Pflegeheim. Diese chen Handlungsfähig- Regelung weder für die Private und andere schon seit ist ein vertrauens- keit des Patienten aus- Krankenversicherung noch für die Längerem bestehenden voller Ratgeber ... zugehen ist. Bei hilfe. Patientenrechte wer- Das Patientenrechte- Arzt und Patient begegnen sich den in dem am 26. Februar 2013 in gesetz widmet sich auch den Behand- als Partner auf Augenhöhe: Das Kraft getretenen Patientenrechtege- lungsfehlern. Dem Patienten wird ist das Leitbild des Patientenrechte- setz (PRG) festgeschrieben. Das Pa- nicht zuletzt durch die Einsichtnahme gesetzes. Ein guter Arzt informiert, tientenrechtegesetz regelt zunächst in die Krankenunterlagen (auch in die klärt auf, ist ein vertrauensvoller die vertraglichen Rechte des Patien- elektronische Akte) der Beweis von Ratgeber des Patienten und seiner ten gegenüber dem behandelnden Behandlungsfehlern erleichtert. Er Angehörigen. Doch letztlich ist der Arzt, unabhängig davon, ob er ge- hat Anspruch darauf, dass die Kran- Patient selbst verantwortlich für den setzlich oder privat versichert ist. kenkasse ihn bei der Beweisführung Umgang mit seiner Gesundheit. Besonders ausführlich geregelt ist unterstützt. Auch nach seinem Tod Er entscheidet über die Einnahme die Aufklärung des Patienten: Er können Angehörige oder Erben Scha- von Medikamenten, über eine Ope- muss, so er nicht ausdrücklich darauf densersatz und Schmerzensgeldan- ration oder über die Teilnahme an verzichtet, über Diagnose, Folgen, sprüche infolge von Behandlungsfeh- Rehabilitationsmaßnahmen. Ein gu- Risiken und mögliche Alternativen lern geltend machen (§§ 630 c ff tes Vertrauensverhältnis zum behan- der Behandlung informiert werden. BGB). delnden Arzt ist das A und O, um die Dabei geht es zunächst um medizi- Es sind aber nicht nur die zivil- richtige Entscheidung treffen zu kön- nische Fragen. Dort aber, wo die rechtlichen Regelungen, die in dem nen. Kosten nicht durch Dritte, wie etwa Patientenrechtegesetz zusammen- Wenn Ärzte und Kliniken ihre die Gesetzliche oder Private Kran- gefasst werden. Auch im Recht der Rechte verletzen, vereinfacht das kenversicherung, getragen werden, Gesetzlichen Krankenversicherung Patientenrechtegesetz die Verfol- auch um die wirtschaftlichen Aspek- wurden Patientenrechte gestärkt. gung von Schadensersatz und te: Was wird die Behandlung kosten? So müssen Krankenhäuser ein Be- Schmerzensgeldansprüchen. So be- Wie viel muss der Patient selbst zah- schwerdemanagement für die Belan- rechtigt dies im Einzelfall sein kann, len? Hierüber ist der Patient nun ge von Patienten, aber auch von so wenig wünscht man sich in schriftlich zu informieren. Angehörigen einrichten. Ebenso sol- Deutschland amerikanische Verhält- Erstmals wird die Frage der Ein- len die Entscheidungen der Kassen nisse: Also bitte keine Verrechtli- willigung in ärztliche Heilbehandlun- beschleunigt werden. Viele Betrof- chung des Arzt-Patienten-Verhältnis- gen gesetzlich geregelt. Der Arzt hat fene wissen davon ein Lied zu singen: ses und keine allgegenwärtigen den Patienten rechtzeitig über die Nicht selten erfolgt der Bescheid Anwälte, die auf Arzthaftungsprozes- anstehende Heilbehandlung zu infor- über eine beantragte Rehamaßnah- se zielen. mieren – auch im Falle, dass eine me oder ein medizinisches Hilfsmit- Prof. Dr. jur. Thomas Klie KWA Journal 2/2013 5 QualItät · prozesse · strukturen Erste Bilanz ergeBnIsse der kwa kundenBefragung 2012 diesem Fall nicht sinnvoll, da die in Wohnbereich Pflege. Hier liegt der der Befragung angesprochenen Ziel- Anteil derjenigen, die 2012 die Top- gruppen verändert wurden. Ergänzt Bewertung („trifft voll zu“) ange- wird das Kundenspektrum durch kreuzt haben, bei 58 Prozent. Trotz externe Bezieher von Mahlzeiten wie des Rückgangs um ebenfalls 6 Pro- z.B. Schulen, Kindergärten, Kanti- zent (2011: 64 Prozent) ein immer nen, Tagespflegegäste und Kunden noch hoher Zustimmungswert. der KWA Pflegedienste an den Diese leicht zurückhaltende Standorten Ottobrunn und München- Bewertung 2012 kommt allerdings Prof. Dr. Roland Schmidt, Perlach. nicht dadurch zustande, dass sich Gerontologe Betrachtet man die Ergebnisse der am anderen Ende der Zustimmungs- zusammenfassenden Bewertung – im skala Unzufriedenheit mit dem Wohnbereich lautet dies „Guten Leistungsniveau „breit gemacht“ Im Herbst letzten Jahres wurde Freunden könnte ich den Einzug in hätte. Bezieht man in die Betrachtung die jüngste KWA Kundenbefragung das Wohnstift empfehlen“ –, so stim- auch die Bewertung „trifft eher zu“ durchgeführt; die Ergebnisse liegen men dieser Aussage 67 Prozent der ein, so lässt sich sowohl im Wohn- seit Beginn 2013 vor. In diesem Bei- Bewohner voll zu (vgl. Abbildung 1). bereich als im Wohnbereich Pflege trag sollen nun einige zentrale un- Gegenüber 2011 (73 Prozent) ist, erkennen, dass der Anteil derjenigen, ternehmensweite Befunde vorge- allerdings auf weiterhin erfreulich die diese Bewertung bevorzugen, stellt werden. Gegenüber der hohem Zustimmungsniveau, somit in beiden Fällen um 4 Prozentpunk- vorhergehenden Befragung aus dem ein Rückgang von 6 Prozentpunkten te angestiegen ist. Bei einer Skala Frühjahr 2011 blieben die Erhe- zu verzeichnen. Im Allgemeinen ent- von 1 (= niedrigster Wert) bis 5 bungsinstrumente unverändert. Dies spricht dies auch der Entwicklung im (= bester Wert) ist hier also eine ermöglicht es, Kundenrückmeldun- gen im Zeitverlauf retrospektiv zu betrachten und Entwicklungen dar- Abbildung 1: Zusammenfassende Bewertung aller Bereiche zustellen. Die Beteiligung an der Kundenbe- fragung 2012 war wiederum erfreu- Zusammenfassende Bewertung (alle Bereiche) lich hoch. Allen Mitwirkenden hierfür ein herzliches Dankeschön. Denn je Ambulante Pflege: Guten höher die Rücklaufquote ausfällt, Freunden könnte ich den 100% n=19 Ambulanten Dienst empfehlen. desto aussagekräftiger sind die ge- Tagespflege: Guten Freunden wonnenen Daten. Im Wohnbereich könnte ich die Einrichtung 100% n=6 haben sich 1.320 der 2.089 Bewoh- (Tagespflege) empfehlen. ner an der Erhebung beteiligt. Das KWA Club: Guten Freunden könnte ich die Mitgliedschaft 75% 16% 6% n=353 entspricht einer Rücklaufquote von empfehlen . 63 Prozent (2011: 66 Prozent). Im Wohnstift: Guten Freunden Wohnbereich Pflege beantworteten könnte ich den Einzug in das 67% 19% 8% 4% n=1290 Wohnstift empfehlen. 386 (44 Prozent) der insgesamt 882 Wohnbereich Pflege: Guten Bewohner (2011: 47 Prozent) die Freunden könnte ich die 58% 22% 13% 4% n=383 Fragebögen. In den beiden zentralen Einrichtung (Pflege) empfehlen. Angebotssegmenten von KWA ist Speisenversorgung: Guten Freunden könnte ich das Essen 24% 36% 26% 7% 7% n=124 somit nur ein leichter Rückgang von empfehlen . jeweils 3 Prozent zu registrieren. Angaben in Prozent trifft voll zu trifft eher zu teils / teils trifft eher nicht zu trifft nicht zu Im Hinblick auf KWA Club haben 401 der 1.589 Mitglieder geantwor- tet. Das entspricht einem Anteil von 25 Prozent. Einen Vergleich zur Rück- laufquote 2011 anzustellen, ist in 6 QualItät · prozesse · strukturen Nebenbewegung von der 5 zur 4 senversorgung und Mahlzeiten“ er- erfolgt. reichen 4,2 (2011: 4,2), „Geselligkeit Man kann hier eine erste Bilanz und Gemeinschaft“ 4,3 (2011: 4,3). ziehen: Die Kunden von KWA sind Die Bereiche „Dienstleistung und kritische Konsumenten. Sie wählen Zuwendung“ folgen mit 4,4 (2011: einerseits mehrheitlich 4,5) und „Wohnen und Prägend ... ist (Wohnbereich Pflege) Wohnumfeld“ mit 4,5 die weitgehende bzw. zu zwei Dritteln (2011: 4,5). Erstaunlich (Wohnbereich) erneut Konstanz. ist, dass die bereits an- die Top-Note. Sie ma- gesprochene zusam- chen andererseits aber auch deutlich, menfassende Bewertung mit 4,5 dass man sich auf solchen Zu- (2011: 4,6) auch bei der aktuellen stimmungswerten nicht ausruhen Befragung wieder positiver ausfällt sollte. als die in den aufgeführten Befra- Prägend im Vergleich beider Kun- gungsbereichen erreichten Durch- Monika Nirschl, Leiterin Abteilung denbefragungen ist die weitgehende schnittswerte. Qualität, Prozesse und Strukturen Konstanz. Dies wird deutlich, wenn Dies gilt im Allgemeinen auch für man die zusammenfassenden Ergeb- den Wohnbereich Pflege. Auch hier nisse aller sechs Befragungsbereiche wird der Zustimmungswert 4,0 in der Kundenbefragungen 2011 und am Beispiel Wohnbereich betrachtet keinem Befragungsbereich unter- 2012 dominiert, betrachtet man die (vgl. Abbildung 2). Hierbei wird un- schritten. Jedoch rangieren die Zu- Daten auf Unternehmensebene, in ternehmensweit in keinem Fall der stimmungswerte erwartungsgemäß den Erhebungsbereichen zum einen Wert 4,0 unterschritten. Ordnet man unter denen des Wohnbereichs, und weitgehend Konstanz. Zum anderen die Befragungsbereiche in aufstei- die kritischere Betrachtung fällt in ist jedoch zu beachten, dass daneben gender Reihenfolge, so beträgt bei einzelnen Bereichen etwas stärker auch eine geringfügige (im Wohnbe- „Sicherheit und Unterstützung“ der ins Gewicht. reich) bzw. klarer zutage tretende Zustimmungswert 2012 durch- An dieser Stelle kann man eine (im Wohnbereich Pflege) Zurückhal- schnittlich 4,1 (2011: 4,2). „Spei- zweite Bilanz ziehen: Im Vergleich tung erkennbar ist. Diese Nebenfol- ge tritt logischerweise klarer hervor, wenn die einzelnen Fragen (= Items) Abbildung 2: Zusammenfassende Bewertung der Wohnbereiche unternehmensweit und standortspe- zifisch in der Entwicklung betrachtet werden. KWA verfügt dank der Mitwirkung von Bewohnern, Clubmitgliedern und 5 externen Kunden nunmehr über ein aussagekräftiges Datengerüst, das 4,5 4,5 4,4 Auskunft darüber gibt, wie sich die 4,3 4,2 (Dienst-)Leistungsqualität aus Kun- 4,1 4 densicht darstellt. Entsprechend werden die Befunde im Unternehmen 5 = trifft voll zu Maximalwert KWA gesamt – auch unter Einbezug der Stiftsbei- 4 = trifft eher zu Median* KWA gesamt 3 3 = teils/teils Minimalwert KWA gesamt räte und Bewohnerschaft – breit 2 = trifft eher nicht zu Mittelwert der Einrichtung erörtert und fließen in die Maßnah- 1 = trifft nicht zu Mittelwert der Einrichtung 2011 menplanung des Unternehmens und der einzelnen Standorte ein. Was Guten Freundenkönnte ich den Einzug in das Wohnstiftemfehlen. Wohnen undWohnumfeld Speisenversorgungund Mahlzeiten Geselligkeit undGemeinschaft Sicherheit undUnterstützung Dienstleistungenund Zuwendung hsEbretnieaeirdtnrisecud h zno2uttr 0lezte1burt e 3zeutz n ndoEttegnnemeedrnhne zme zw2uhe0e mnf1iat es2seensn.ies nQwn – eui swiattl,i ie btwä zbitwresd--. n = 1320 Die Kundenbefragung wird weiter- hin alle zwei Jahre stattfinden. *) Der Median markiert den Wert, den jeweils 50 % der Einrichtungen über- bzw. unterschreiten. Prof. Dr. Roland Schmidt Monika Nirschl 7 kwa stIft Im hohenzollernpark · BerlIn Der neue Stiftsbeirat (v.l.): Tatjana Szalkiewicz, Doris Fürstenberg, Ursula Meyer-Luyken, Prof. Dr. Ernst Karl Pakuscher, Helga Heissler, Dr. Ursula Wachtel, Horst Müller sität habe ich mein Studium der Rechtswissenschaften absolviert und war u.a. als Richter am Bundesver- Mit Leidenschaft dabei waltungsgericht tätig, danach 14 Jahre als Präsident des Bundespa- tentgerichts in München. Seit 1991 dIe mItglIeder des neuen stIftsBeIrats stellen sIch Vor lebe ich wieder in Berlin, hier im Haus seit Sommer 2010. In den Stiftsbei- Anfang März fand im KWA Stift im Tatjana Szalkiewicz, Schriftfüh- rat habe ich mich wählen lassen, da Hohenzollernpark die Neuwahl des rerin: Als gebürtige Berlinerin habe ich ein besonderes Interesse an pfle- Stiftsbeirats statt. Nachfolgend stel- ich den überwiegenden Teil meines gerischen und wirtschaftlichen Fra- len sich Ihnen die wiedergewählten Lebens in dieser Stadt verbracht. gen und Problemen habe. und neuen Mitglieder vor: Beruflich bin ich über 35 Jahre als Sozialarbeiterin im Öffentlichen Doris Fürstenberg, Beisitzerin: Ursula Meyer-Luyken, Vorsitzen- Dienst, vornehmlich in Jugend- und Ich bin 75 Jahre alt, habe Betriebs- de: Vor elf Jahren ist unser schönes Gesundheitsämtern, tätig gewesen. wirt studiert und war Gesellschafte- KWA Stift im Hohenzollernpark er- Im KWA Stift im Hohenzollernpark rin eines mittelständischen Unter- öffnet worden; ich gehörte zu den lebe ich seit Ende 2003. Aufgrund nehmens. Seit Dezember 2011 Erstbeziehern. Im Februar 2003 ha- meiner beruflichen Erfahrungen war wohne ich hier im Stift. Als Teil einer ben wir dann den Stiftsbeirat gegrün- es mir ein Anliegen, im Stiftsbeirat Gemeinschaft möchte ich auch etwas det, in den ich zunächst als stellver- mitzuwirken. Dort bin ich seit 2007 für diese tun und zu einem harmo- tretende Vorsitzende, nach vier tätig, seit 2011 als Schriftführerin. nischen Miteinander der Bewohner Jahren zur Vorsitzenden gewählt Außerdem wirke ich bei der konzep- sowohl untereinander als auch mit wurde. Ich habe dieses Ehrenamt tionellen Gestaltung unserer Garten- der Stiftsleitung und den Mitarbei- nach bestem Wissen ausgeführt und anlage mit. tern beitragen. Der Schwerpunkt bin nun trotz meines Alters (89) ge- meiner Beiratstätigkeit (Musik, Kü- beten worden, noch einmal für den Helga Heissler, Beisitzerin: Ich che) ergibt sich einerseits aus meiner Vorsitz zu kandidieren. Ich freue mich bin eine Bewohnerin der ersten Stun- Liebe zur Musik, andererseits weil auf eine weitere harmonische Zusam- de und seit 2003 im Stiftsbeirat. gesundes, schmackhaftes Essen menarbeit. Beruflich habe ich in der Modebran- Wohlbefinden und gute Laune fördert. che gearbeitet, u.a. viele Jahre bei Horst Müller, Stellvertretender der Zeitschrift „Brigitte“ in Hamburg. Dr. Ursula Wachtel, Beisitzerin: Vorsitzender: Ich bin 1939 im Bergi- Ich setze mich gerne für meine Mit- Ich bin 1924 in Berlin-Spandau ge- schen Land geboren und direkt nach bewohner ein und freue mich, wenn boren. Nach meinem Studium der meinem Hochbau-Studium 1963 ich etwas erreichen kann. Zu meinen Pharmazie und langjähriger Tätigkeit nach Berlin gezogen. Als Diplom- Aufgaben gehört es, den Bewohnern in internationalen Konzernen bin ich Ingenieur habe ich viele Jahre bei zum Geburtstag zu gratulieren, ger- 2011 nach Berlin zurückgekehrt und einem mittelständischen Bauunter- ne auch persönlich, denn dabei ergibt hier ins Haus gezogen. Seit Anfang nehmen als Bauleiter gearbeitet, u.a. sich immer ein kleines Gespräch. der 1990er-Jahre engagiere ich mich beim Märkischen Viertel. Im Herbst Außerdem bespreche ich mit dem ehrenamtlich für Kinder mit Stoff- 2012 sind meine Frau und ich hier Koch die Menükarte. Seit Kurzem wechselstörungen und die Deutsche eingezogen. Als nun die Neuwahlen arbeite ich auch im Team der Gar- Stiftung für Denkmalschutz, wofür des Stiftsbeirats anstanden, bin ich tengestaltung mit. mir das Bundesverdienstkreuz von vielen Bewohnern gebeten wor- 1. Klasse verliehen wurde. Die Wahl den, mich aufstellen zu lassen. Und Prof. Dr. Ernst Karl Pakuscher, in den Stiftsbeirat habe ich gerne da ich mich noch fit genug für ein Beisitzer: Ich bin gebürtiger Berliner angenommen, weil ehrenamtliches Ehrenamt fühle, habe ich dem Wunsch und 1921 im Stadtteil Wilmersdorf Engagement ein Teil meines Lebens gerne entsprochen. geboren. An der Humboldt-Univer- geworden ist! 8 KWA Journal 2/2013 carolIne oetker stIft · BIelefeld Sich mit Respekt begegnen symposIum zum thema »kultursensIBle pflege« Für einen Moment hätte man eine Die jüdische Musikgruppe „Scha- Familie von meiner Arbeit hier zu er- Stecknadel fallen hören können. Die lom“ begeisterte die Besucher u.a. zählen, auch von meinen Schwierig- über 100 Gäste im Festsaal des mit russischen Klängen. keiten. Dieser Film bringt das alles Caroline Oetker Stift, zum größten zum Ausdruck. Meine Familie muss Teil junge Menschen, hielten nach- ihn auch sehen – ich bin überzeugt, denklich inne. Gerade hatten sie den tiges Einsatzgebiet des ehemaligen dann versteht sie meine Arbeit!" Kurzfilm „Leben lassen“ von Felix SS-Scharführers Johann Kreutz ... KWA Vorstand Dr. Stefan Arend Charin gesehen, der im Rahmen des Der junge Filmemacher hat die für war eigens aus München angereist, Symposiums „Kultursensible Pflege“ beide Seiten schwierige Situation auf um die Bedeutung von kultursensi- gezeigt wurde. In dem 30-minütigen besondere Weise umgesetzt. Ohne bler Pflege, aber auch kultursensi- Spielfilm geht es um Irina Rybakova, jemals zu moralisieren, wirft er ein bler Personalarbeit zu unterstrei- die als Pflegerin ins Haus des 84-jäh- eindringliches Licht auf die großen chen. „Ohne gegenseitige Achtung rigen an Demenz leidenden Johann Fragen unseres Wertekanons, auf und Wertschätzung kann keine gute Kreutz kommt. Wie sich im Laufe der Fragen von Schuld und Sühne, Ver- Begleitung und Pflege gelingen“, so intensiven Pflegebeziehung heraus- geben und Barmherzigkeit. Der Film Arend. Dabei berichtete er zudem stellt, verbindet die beiden ein Ort: wurde u.a. mit dem Prädikat „Be- von der Suche nach ausländischen Russland – Heimat Irinas und eins- sonders wertvoll“ ausgezeichnet. Wir Mitarbeitern für die Pflege und die haben uns sehr gefreut, dass Felix jüngsten Bemühungen von KWA, Charin unserer Einladung gefolgt ist Pflege-(Fach-)kräfte aus dem Aus- und sich den Fragen der Gäste ge- land für KWA zu begeistern, sie zu stellt hat. Für das Symposium am fördern und so zu einem guten Mit- 30. April hatten wir ein Programm einander beizutragen. erarbeitet, welches junge Menschen Das Symposium wurde durch die begeistern und darin bestätigen soll- Musikbeiträge der jüdischen Musik- te, ihren Weg als künftige Pflegefach- gruppe „Schalom“ abgerundet. Sie kräfte weiterzugehen und sich enga- leiteten den Tag schwungvoll ein, giert einzubringen, das ihnen verzauberten mit russischen Klängen gleichzeitig aber auch Wertschätzung und ließen unter den Kronleuchtern und Anerkennung geben sollte. des Festsaals das „Jiddische“ leben- Sobald der Filmemacher das dig werden. Ihre Musik verhalf zu den Freuten sich über den großen Podium betrat, entstand ein spannen- nötigen Pausen, die wohl alle zum Erfolg des Symposiums: KWA der Dialog mit dem Publikum. So Nachdenken brauchten. Es war ein Vorstand Dr. Stefan Arend und erhob sich unvermittelt eine aus der Tag, von dem sich viele der Anwe- Stiftsdirektor Peter Wendt mit dem ehemaligen Sowjetunion stammende senden eine Fortsetzung wünschen. Filmemacher Felix Charin Pflegefachkraft und sagte: „Es war Das Caroline Oetker Stift ist bereit! für mich immer problematisch, meiner Peter Wendt KWA Journal 2/2013 9 kwa stIft urBana Im stadtgarten · Bottrop 10 Jahre Ambulanter Dienst ... 10 Jahre kompetente BegleItung Im alltag „Was ist das Wichtigste beim Auf- Sie war eine der ersten Stiftsbewoh- bau eines Ambulanten Dienstes?“ nerinnen, die sich im Frühjahr 2003 Diese Frage stellte ich mir am über das Angebot des Ambulanten 1. April 2003. Denn der Start des Dienstes freute. Bis heute lebt die Dank der Unterstützung des Am- Ambulanten Dienstes im KWA Stift 97-Jährige in ihrer Wohnung und bulanten Dienstes kann Wilhemine Urbana war auch mein erster Tag als nimmt unsere Unterstützung in An- Robusch auch mit 97 Jahren noch dessen Leiterin. Gemeinsam mit einer spruch, da sie ihre Selbstständigkeit in ihrer eigenen Wohnung leben. Pflegemitarbeiterin stand ich vor der so weiter gesichert sieht, „und ich umfassenden Aufgabe, für die Be- freue mich, dass mir bekannte Mit- wohner des Wohnbereichs im KWA arbeiter jederzeit für mich da sind“, Seit 2006 versorgt unser Ambu- Stift Urbana im Stadtgarten einen ergänzt die alte Dame. lanter Dienst zusätzlich Pflegebedürf- Ambulanten Dienst einzurichten. Dass Pflegekräfte des Hauses rund tige in Bottrop und Umgebung. Ak- In den Gesprächen mit interessier- um die Uhr vor Ort sind und Hilfe tuell werden heute 65 Klienten ten Bewohnern stellte sich heraus, in allen Lebenslagen anbieten, hat innerhalb und außerhalb des KWA dass diese eine zuverlässige und dazu geführt, dass der neu einge- Stift Urbana von derzeit 28 Pflege- diskrete Hilfe erwarten, die ihre Per- richtete Dienst zunehmend in An- kräften und 8 Betreuungsmitarbeitern sönlichkeit achtet, sie kompetent spruch genommen und erweitert versorgt. Dabei ist uns die kontinu- unterstützt und auch berät. Über- wurde. So konnten wir als ergänzen- ierliche Berücksichtigung der persön- rascht hat mich damals die Aufge- des Angebot zu den ambulanten lichen Wünsche ein großes Anliegen, schlossenheit und Offenheit, welche Leistungen ab 2008 das Angebot der denn die Zufriedenheit der Bewohner uns die Bewohner in den ersten Ta- „Persönlichen Assistenz“ einrichten. liegt uns am Herzen. Der MDK, die gen und Wochen entgegenbrachten. Hier kümmern sich geschulte Be- Prüforganisation der Krankenkassen, Dieses gegenseitige Vertrauen bilde- treuungskräfte den individuellen hat den engagierten Einsatz unseres te dann die Grundlage des zukünfti- Wünschen entsprechend um die Be- Pflegeteams bereits zweimal mit der gen Miteinanders – und das ist bis wohner. „Ich freue mich besonders Bestnote 1,0 bewertet. heute so geblieben. auf die wöchentlichen Gespräche und Ich freue mich, dass trotz aller „Alte Bäume verpflanzt man Spaziergänge“, erzählt Wilhemine Herausforderungen in den zurück- nicht“, betont Wilhelmine Robusch. Robusch. liegenden Jahren die Entwicklung so positiv verlaufen ist und wir zusam- men mit unseren motivierten Mitar- beitern einen Beitrag dazu leisten, dass die älteren Menschen selbst- bestimmt und zufrieden in ihren ei- genen vier Wänden leben können. Diesen Weg wollen wir auch in Zukunft in gutem Miteinander wei- tergehen. Im Namen des gesamten Pflegeteams bedanken wir uns an dieser Stelle bei allen Bewohnern und ihren Angehörigen sowie den exter- nen Kunden für das uns entgegen- gebrachte Vertrauen. Marlies Henschel-Kaßing Marlies Henschel-Kaßing (M.) mit den Mitarbeitern des hauseigenen Ambulanten Dienstes. 10 KWA Journal 2/2013
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