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Menschen Führen Menschen: Unterwegs zu einem humanen Management PDF

234 Pages·1989·3.54 MB·German
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Adrian P. Menz Menschen ftihren Menschen Adrian P. Menz MENS CHEN PUHREN MENSCHEN Unterwegs zu einem humanen Management GABLER CIP-Titelaufnahme der Deutschen Bibliothek Menz:, Adrian P.: Menschen fuhren Menschen : unterwegs zu einem humanen Management / Adrian P. Menz. - Wiesbaden : Gabler, 1989 ISBN-13: 978-3-409-13124-7 e-ISBN-13: 978-3-322-87493-1 . DOl: 10.1007/978-3-322-87493-1 I Der Gabler Verlag ist ein Unternehmen der Verlagsgruppe Bertelsmann. © Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1989 Softcover reprint of the hardcover 1s t edition 1989 Lektorat: Sibylle Frohns Aile Rechte vorbehalten. Das Werk einschlieBlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschutzt. Jede Verwertung auBerhalb der eng en Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustim mung des Verlages unzulCis~ig und strafbar. Das gilt insbeson dere fUr VervielfCiltigungen, Ubersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen. Umschlaggestaltung: Schrimpf & Partner, Wiesbaden Belichtung: FEMOSET GmbH, Wiesbaden ISBN-13: 978-3-409-13124-7 Ich wtinsche mir die Kraft, die Dinge zu veriindem, die ich iindem kann - und die Geiassenheit, die Dinge zu ertragen, die ich nicht iindem kann - und die Weisheit, das eine yom anderen zu unterscheiden. Seneca Inhaltsverzeichnis Einleitung ............................................................................... 1 1. Thesen ............................................................................... 5 1.1 Menschen entwickeln sich im Mittelpunkt .......................... 5 1.2 BewuBte Kommunikation beginnt in Gesprachen ................. 7 1.3 Sinn ist hoch motivierend ................................................ 9 1.4 Ideen sind Kapital ....................................................... 12 2. Themen ............................................................................ 15 2.1 Humanismus. ............................................................... 15 2.1.1 Menschenbild ...................................................... 15 2.1.2 Humanistische Psychologie .................................... 23 2.1.3 Der personenzentrierte Ansatz ................................ 29 2.1.4 Praxis: Humanistischer Fiihrungsstil ........................ 34 2.2 Kommunikation ........................................................... 43 2.2.1 Communicare. ...................................................... 43 2.2.2 Konflikte und Synergien ........................................ 48 2.2.3 Information im Unternehmen ................................. 56 2.2.4 Offene Kommunikation ......................................... 59 2.2.5 Checkliste dynamisches ZuhOren ............................ 64 2.2.6 Analysieriibung Dynamisches ZuhOren .................... 66 2.3 Motivation .................................................................. 67 2.3.1 Pyramiden .......................................................... 67 2.3.2 Dynamisch motivieren .......................................... 74 2.3.3 ZielvereinbarunglStandortbestimmung ..................... 81 2.3.4 Selbstmotivation .................................................. 85 2.3.5 Checkliste Mitarbeiterbediirfnisse ........................... 91 VII 2.4 Innovation .................................................................. 97 2.4.1 Ideen ................................................................. 97 2.4.2 Gehirne ............................................................ 103 2.4.3 Kreise .............................................................. 109 2.4.4 Integration ........................................................ 117 2.4.5 Checkliste zur Kreativitat ..................................... 125 3. Techniken ....................................................................... 131 3.1 CCC (Clear, Cluster, Create) ........................................ 131 3.2 Metakommunikation ................................................... 137 3.3 Raster und Cluster ...................................................... 140 3.4 Zielvereinbarung/Standortbestimmung: Manual ............... 147 3.5 Die negative Botschaft ................................................ 155 3.6 Am ersten Tag: Erfahrung, Einfiihrung, Checkliste ........... 157 3.7 StreB und StreBabbau .................................................. 163 3.8 Zentrieren ................................................................. 168 3.9 Focusing ................................................................... 173 3.10 In Corpore Sano ......................................................... 175 3.11 Einstellungs-und Funktionstypen nach C. G. Jung ............ 178 3.12 AIM ......................................................................... 204 Anrnerkungen ... '" ............. , ................................................... 222 Weiterftihrende Literatur. ........................................................ 223 Stichwortverzeichnis .............................................................. 229 VIII Einleitung Menschen haben mich angeregt zu diesem Buch: Vorgesetzte und Mitar beiter, Kunden und Klienten, Gebildete und Geriebene, Weise und Wir re, Frauen und Manner. Mit der Zeit kam ich zu Ansichten. Arbeit in Ja pan und in der Schweiz, Erfahrung auf verschiedenen Ebenen, BUcher und Gesprache flihrten weiter zu ersten Ideen. Durch das Werk von Carl Rogersl kam ich zu ersten Einsichten: nur gutes Zuhoren flihrt zu gutem Verstehen. Einige Jahre habe ich zuhOren gelemt. Die personenzentrierte Gesprachsflihrung und die humanistische Psychologie von Carl Rogers wurden zu wichtigen Bezugspunkten. Sie waren auch hilfreich bei Bera tungstatigkeit, MitarbeiterfUhrung und Kommunikation. Hilfreich und gewinnbringend. Mit der Zeit begann ich zu schreiben. Aus losen Noti zen wurden Texte, aus verschiedenen EntwUrfen bildete sich eine Struk tur. Nichts Endgliltiges: das Buch ist unterwegs entstanden, und es wird auch weiterhin unterwegs sein als Handbuch, als Kursbuch und vor al lem als Einladung zum Gesprach. Vier Gedanken sind zentral: - Menschen entwickeln sich im Mittelpunkt. - BewuBte Kommunikation beginnt in Gesprachen. - Sinn ist hoch motivierend. - Ideen sind Kapital. Die Grundgedanken sind in den Thesen knapp dargestellt. In den The menkreisen werden sie weiterentwickelt und auf den wirtschaftlichen Rahmen bezogen, in dem wir hier und jetzt arbeiten. Die Themenkreise sind Humanismus, Kommunikation, Motivation und Innovation. Das sind groBe Themen, die in kurzen Kapiteln kaum erschopfend zu behan deln sind. Erschopfung ist auch nicht die Absicht in diesem kleinen Werk - schon eher solI es anregend wirken. In diesem Sinn erganzen Techniken die Themenkreise und leiten tiber zur Praxis. Zur Zeit wandelt sich die Wirtschaft global: Elektronik, weltweite Ver netzung und Synergie zwischen verschiedenen Kulturen flihren zu neuen Werten, Kommunikationsmustem, Arbeitsformen. Vor allem wachst der EinfluB der Frauen. Was vor 25 Jahren noch undenkbar war, ist heute selbstverstandlich: man spricht tiber Geflihle, Intuition, Charisma, holi- stisches Denken. Allmlihlich dringt die Erkenntnis durch, daB Menschen die wichtigsten Faktoren sind im Unternehmen. Nach dieser Maxime richten sich hervorragende Firrnen und Fiihrungspersonlichkeiten schon lange. Sie handeln danach. Wissenschaftlich werden "Human Resour ces" und "Human Resource Strategies" erst seit den 80er Jahren syste matisch erforscht. Gesicherte Erkenntnisse liegen noch nicht vor, ver schiedene Forschungsrichtungen fUhren zu widerspriichlichen Resulta ten. So erstaunlich ist das nicht: Menschen sind sehr verschieden, verlindern sich der Zeit und den Situationen entsprechend, bleiben wohlweislich undefinierbar. Wir werden also noch einige Zeit auf die eigene Erfah rung und die eigene Menschlichkeit angewiesen sein, urn Menschen zu verstehen. In diesem Bereich ist Entwicklung moglich - in jedem Unter nehmen, das weiter in die Zukunft blickt, spiiren wir heute schon, daB Entwicklung notwendig wird. Aus diesem Grund schreibe ich hier fUr Menschen, die sich in der Ar beit, im Beruf und im Unternehmen entwickeln wollen. So konzentriert wie nur moglich sind Einstellungen und Techniken dargestellt, die nliher zur mensch lichen Essenz fUhren. Ein subtiler Bereich, der nur in der Er fahrung spiirbar wird. Leistungskraft, Fachkonnen, organisatorisches Geschick, Lernflihigkeit, Gespiir fUr Chancen und Situationen setzte ich beim geneigten Leser voraus - ohne dieses Riistzeug wird niemand zu Erfolg und Entwicklung kommen. Zum Vergleich: einem freundlichen Koch, der nicht kochen kann, ist der Ruin sicher; ein guter !Koch, der erst noch freundlich die Gliste empflingt, wird sich iiberall eine goldene Miitze verdienen. Ver gleiche hinken nicht immer: Wenn wir Menschen wirklich in den Mittel pUnkt stellen, machen wir gute Geschlifte. Kunden und Mitarbeiter sind es wert, mit Aufmerksamkeit und Achtung behandelt zu werden. Ihre Gedanken, GefUhle und Anregungen sind wertvoll. Aus diesem Grund will ich die Essenz des Buches in einer Vision zusammenfassen: Unternehmen werden menschlicher, Vorgesetzte werden vorbildlicher, Mitarbeiter werden unternehmerischer, gute Unternehmen erzielen Sinn und Gewinn. 2 Auf der nachfolgenden Abbildung habe ich versucht, die Essenz des Bu ches grafisch darzustellen. UNTERNEHMEN RAHMENBE VORGESETZTE DINGUNG RAHMENBE DINGUNG MITARBEITER RAHMENBE DINGUNG Abbi/dung 1: Essenz eines humanistischen Managements 3 1. Thesen 1.1 Menschen entwickeln sich im Mittelpunkt Der Mensch steht im Mittelpunkt. Dieser Satz ist wirklich sehr bekannt: Wer hat nicht schon bei Firmenjubillien, in Vorlesungen und Vortragen gehort, aus was flir guten GrUnden sich der Mensch an jenem guten art aufhalt? Der Satz ist leider nur Phrase geworden. Das ist bedenklich. Nun kann man sich innerlich einen Ruck geben und zuruckdenken an die Renaissance, an den neuen Humanismus, an den idealen Menschen von Leonardo. Doch hilft dieser Ruck manchmal nicht weiter, vor allem dann, wenn man einigermaBen bewuBt in der Gegenwart lebt: Der lang same Zusammenbruch des okologischen Systems, die Nord-SUd Problematik und auch die Automatisierung der Arbeitswelt lassen Zwei fel daran aufkommen, ob der Mensch seinen art schon gefunden hat. Doch werden uns Zweifel schon gar nicht weiterhelfen. Beginnen wir al so mit einigen genauen Fragen; nur so konnen wir auf genaue Antworten und brauchbare Ergebnisse hoffen. Genau und brauchbar fUr Menschen. Der Mensch steht also im Mittelpunkt. Doch was ist der Mensch? Wo ist der Mittelpunkt, in dem jener Mensch steht? Der Mittelpunkt von was? Warum steht der Mensch? Wer auf der Suche nach gedruckten Antwor ten nun einfach schwungvoll weiterliest, verpaBt vielleicht einen selte nen Augenblick des stillen Staunens - einen Augenblick, in dem Fragen offen sind. So beginnt Philo sophie - und sie endet nicht unbedingt in BUchem, wo Antworten schwarz auf weiB gedruckt sind. Wesentlicher sind die Antworten, die wir uns selbst geben. So beginnt die Verantwor tung, die wir im Leben und in der Arbeit Ubemehmen. Was ist der Mensch? Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir? Was sollen wir tun? Auf was konnen wir hoffen? Die Fragen sind so alt und so jung wie die Menschheit - und sie sind heute aktueller denn je. Gera de in der Wirtschaft mUssen wir uns der drangenden Aktualitat dieser Fragen stellen, vor allem dann, wenn wir flihren wollen. Denn hier geht es urn Geld, Gewinn, Arbeit und Menschen - urn uns selbst und urn an dere. 5

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