Andrea Friese Formulierungshilfen Aktivitäten der sozialen Betreuung dokumentieren VINCENTZ NETWORK Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Bibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar. Sämtliche Angaben und Darstellungen in diesem Buch entsprechen dem aktuellen Stand des Wissens und sind bestmöglich aufbereitet. Der Verlag und der Autor können jedoch trotzdem keine Haftung für Schäden übernehmen, die im Zusammenhang mit Inhalten dieses Buches entstehen. © VINCENTZ NETWORK, Hannover 2017 Besuchen Sie uns im Internet: www.altenpflege-online.net Das Werk ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar. Dies gilt insbesondere für die Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfil- mungen und Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen. Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Warenbezeichnungen und Handelsnamen in diesem Buch berechtigt nicht zu der Annahme, dass solche Namen ohne Weiteres von jedermann benutzt werden dürfen. Vielmehr handelt es sich häufig um geschützte, eingetragene Warenzeichen. Foto Titelseite: Fotolia_M., Fotolia Satz: Heidrun Herschel, Wunstorf ISBN 978-3-74860-157-9 2 Andrea Friese Formulierungshilfen Aktivitäten der sozialen Betreuung dokumentieren 3 Inhalt Vorbemerkung zur zweiten, überarbeiteten Auflage 9 Hinweise zur Handhabung 10 I Formulierungshilfen zu den Modulen des Zweiten Pflegestärkungsgesetzes (PSG II) 11 1 Mobilität 14 Positionswechsel im Bett 14 Halten einer stabilen Sitzposition 15 Aufstehen aus sitzender Position/Umsetzen 15 Fortbewegen innerhalb des Wohnbereichs 15 Treppensteigen 17 2 Kognitive und kommunikative Fähigkeiten 18 Bewusstseinslage 18 Personen aus dem näheren Umfeld erkennen 19 Örtliche Orientierung 19 Zeitliche Orientierung 20 Gedächtnis 21 Mehrschrittige Alltagshandlungen ausführen 22 Entscheidungen im Alltagsleben treffen 23 Sachverhalte und Informationen verstehen 24 Risiken und Gefahren erkennen 25 Mitteilen elementarer Bedürfnisse 26 Verstehen von Aufforderungen 27 Beteiligung an einem Gespräch 28 3 Verhaltensweisen und psychische Problemlagen 29 Motorisch geprägte Verhaltensauffälligkeiten 29 Nächtliche Unruhe 29 4 Selbstschädigendes und autoaggressives Verhalten 30 Beschädigen von Gegenständen 31 Physisch aggressives Verhalten gegenüber anderen Personen 31 Verbale Aggression 32 Andere vokale Auffälligkeiten 32 Abwehr pflegerischer oder anderer unterstützender Maßnahmen 33 Wahnvorstellungen, Sinnestäuschungen 33 Ängste 34 Antriebslosigkeit, depressive Stimmungslage 34 Sozial inadäquate Verhaltensweisen 36 Sonstige inadäquate Handlungen 36 4 Selbstversorgung 37 Mundgerechtes Zubereiten der Nahrung und Eingießen von Getränken 37 Bereitgestellte, mundgerecht zubereitete Speisen essen 38 Bereitstehende Getränke aufnehmen 39 Benutzen einer Toilette 40 5 Bewältigung von und selbständiger Umgang mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen oder Belastungen 41 Deutung von Körperzuständen 41 Zurechtkommen mit Hilfsmitteln 41 6 Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte 43 Tagesablauf gestalten und an Veränderungen anpassen 43 Sich beschäftigen 44 Vornehmen von in die Zukunft gerichteten Planungen 45 5 Interaktion mit Personen im direkten Kontakt 46 Kontaktpflege zu Personen außerhalb des direkten Umfelds 47 II Formulierungshilfen zum Leistungskatalog 49 1 Einzelbetreuung 50 Ziele 50 Inhalte und Formulierungshilfen zur Dokumentation 51 Erstkontakt/Begleitung beim Heimeinzug 51 Gespräche und Kommunikation 53 Hilfen bei der Tagesstrukturierung 55 Biografisches Arbeiten 57 Vorlesen 58 Gedächtnisstärkende Übungen in der Einzelbetreuung 59 Spaziergänge 60 Bewegungsübungen im Bett 62 Snoezelen/Basale Stimulation 63 Brett- und Kartenspiele 66 Musiktherapie 67 Maltherapie 68 Clown-Visite 69 2 Gruppenangebote 71 Ziele 71 Inhalte und Formulierungshilfen zur Dokumentation 71 Bewegung 72 Musik gestalten und erleben 74 Gedächtnistraining 76 Kreatives Gestalten 78 Spielen 79 6 Hauswirtschaftliche Tätigkeiten 81 Die 10-Minuten-Aktivierung 82 Betreute Essgruppen 84 Geburtstagskaffee 86 Tanztee 87 Nachtcafé 88 Ausflüge 89 Urlaubsmaßnahmen 90 3 Feste und Veranstaltungen in den Jahreszeiten 92 Ziele 92 Inhalte und Formulierungshilfen zur Dokumentation 93 Feste im Jahreslauf 93 Feste mit religiösem Hintergrund 94 4 Veranstaltungen in Kontakt mit dem örtlichen Gemeinwesen 97 Ziele 97 Inhalte und Formulierungshilfen zur Dokumentation 98 Gottesdienste 98 Konzerte und Vorträge 99 Besuch von Veranstaltungen in der Gemeinde 101 Generationenübergreifende Projekte 102 Einbindung von ehrenamtlichen Kräften aus der Gemeinde 103 5 Maßnahmen zur Kontaktpflege mit den Angehörigen 105 Ziele 105 Inhalte und Formulierungshilfen zur Dokumentation 106 Wohngruppenfeste mit den Angehörigen 106 Einladungen zu Sommerfest und Weihnachtsbasar 107 Gemeinsame Ausflüge mit den Angehörigen 109 7 Sprechstunden für Angehörige 110 Angehörigenstammtisch 112 Fortbildungen für Angehörige 113 Anhang 115 Begriffskatalog zur schriftlichen Darstellung von Befindlichkeiten 115 Bedürfnisse und Begehren 115 Gefühl 119 Persönliche Lage 122 Literatur 123 Dank 125 Autorin 127 8 Vorbemerkung zur zweiten, überarbeiteten Auflage Dieses Buch wendet sich vorrangig an Mitarbeiter/innen, die in der Sozialen Betreuung in stationären oder teilstationären Pflegeeinrich- tungen tätig sind. Es gliedert sich in zwei Teile: Teil I beinhaltet ergänzende Formulierungen zur Dokumentation der Sozialen Betreuung, die analog der Module des Zweiten Pflegestär- kungsgesetzes den Umfang der Selbständigkeit der zu betreuenden Personen in den Blick nehmen. Teil II bietet praktikable Formulierungshilfen für die Dokumentation zu speziellen Angeboten des Sozialen Dienstes. Das Zweite Pflegestärkungsgesetz (PSG II) legt als Maßstab für Pfle- gebedürftigkeit den Grad der Selbständigkeit bei der Durchführung von Aktivitäten oder der Gestaltung von Lebensbereichen zugrunde. Nun geht es nicht mehr nur bei einigen Verrichtungen der bisheri- gen Grundpflege um die Abhängigkeit von personeller Hilfe, sondern in allen relevanten Bereichen der elementaren Lebensführung. Dazu zählen in besonderem Maße auch die Leistungen im Bereich der So- zialen Betreuung. Wenn beide Aspekte – der Grad der Selbständigkeit und die Inhalte des Leistungskatalogs – in das Berichtssystem einfließen, wird so- wohl den Leistungen seitens der Mitarbeiter als auch den individuel- len Fähigkeiten und Beeinträchtigungen der Pflegebedürftigen Rech- nung getragen. Das vorliegende Buch gibt den Mitarbeiter/innen des „Sozialen Diens- tes“ in stationären Einrichtungen Hilfestellung, um sowohl relevante 9