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Dissertation Anna Kiyhankhadiv UB PDF

220 Pages·2017·2.26 MB·German
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ENTWICKLUNG UND EVALUATION EINES MODULAREN, INTERPERSONELLEN GRUPPENPROGRAMMS ZUR BEHANDLUNG KOMORBIDER DEPRESSIVER PATIENTEN IM STATIONÄREN SETTING Inauguraldissertation zur Erlangung der Würde einer Doktorin vorgelegt der Fakultät für Psychologie der Universität Basel von Anna Kiyhankhadiv aus Basel, Schweiz Basel, 2017 Original document stored on the publication server of the University of Basel edoc.unibas.ch 2 ENTWICKLUNG UND EVALUATION EINES MODULAREN, INTERPERSONELLEN GRUPPENPROGRAMMS ZUR BEHANDLUNG KOMORBIDER DEPRESSIVER PATIENTEN IM STATIONÄREN SETTING Genehmigt von der Fakultät für Psychologie auf Antrag von Prof. Dr. Rolf-Dieter Stieglitz Prof. Dr. Elisabeth Schramm Basel, den ________________________ ________________________ Prof. Dr. Roselind Lieb ENTWICKLUNG UND EVALUATION EINES MODULAREN, INTERPERSONELLEN GRUPPENPROGRAMMS 3 ZUR BEHANDLUNG KOMORBIDER DEPRESSIVER PATIENTEN IM STATIONÄREN SETTING Erklärung Hiermit erkläre ich, Anna Kiyhankhadiv, dass ich die vorliegende Dissertation „Entwicklung und Evaluation eines modularen, interpersonellen Gruppenprogramms zur Behandlung komorbider depressiver Patienten im stationären Setting“ ohne unzulässige Hilfe verfasst und jegliche Zusammenarbeit mit Dritten gekennzeichnet habe. Alle Hilfsmittel sowie alle Zitate wurden von mir gekennzeichnet. Basel, den 1. Juni 2017 _________________________ Anna Kiyhankhadiv 4 ENTWICKLUNG UND EVALUATION EINES MODULAREN, INTERPERSONELLEN GRUPPENPROGRAMMS ZUR BEHANDLUNG KOMORBIDER DEPRESSIVER PATIENTEN IM STATIONÄREN SETTING Danksagung Nach gefühlt unendlich vielen Stunden intensiver Arbeit liegt sie nun vor Ihnen: Meine Dissertation. Schreiben musste ich sie zwar alleine, dennoch gibt es eine Vielzahl von Menschen, die mich auf dieser herausfordernden, aber auch ungemein lehrreichen Reise begleitet haben und denen ich an dieser Stelle mein Dankeschön aussprechen möchte. Zu besonders grossem Dank bin ich meinen Betreuern und Gutachtern verpflichtet: Frau Prof. Dr. Elisabeth Schramm hat mich zu jeder Zeit mit ihrem enormen Fundus an wissenschaftlicher und inhaltlicher Expertise unterstützt und betreut. Selbstzweifel und Skepsis gab sie wenig Raum und motivierte mich mit ihrer unersättlichen Energie, den manchmal beschwerlichen Weg dennoch weiter zu gehen. Sie war zu jeder Zeit für mich erreichbar, supervidierte und förderte mich von Anfang an. Diese zuverlässige und intensive Betreuung habe ich nie für selbstverständlich angesehen und bin dafür sehr dankbar. Auch ermöglichte sie mir die wunderbare Chance, meine psychotherapeutische Arbeit mit Forschung zu verbinden. Frau Prof. Dr. Schramm hat mich als Psychotherapeutin und als Mensch inspiriert und wird meine berufliche Laufbahn als Psychotherapeutin und Wissenschaftlerin weiterhin positiv prägen. Auch Herrn Prof. Dr. Rolf-Dieter Stieglitz, meinem Erstgutachter, möchte ich herzlich für seine zuverlässige Hilfestellung, konstruktive Beratung und immerwährende Bereitschaft, meine Fragen zu beantworten, danken. Sein regelmässiges Nachfragen zum Stand meiner Arbeit half mir, die Ausdauer aufrecht zu erhalten und nicht aufzugeben. Ein Dank geht auch an Frau Prof. Dr. Roselind Lieb, von der ich mir schon während meiner Uni-Zeit für diese Dissertation hilfreiches Wissen aneignen durfte und die nun netterweise den Vorsitz der Promotionskommission übernommen hat. ENTWICKLUNG UND EVALUATION EINES MODULAREN, INTERPERSONELLEN GRUPPENPROGRAMMS 5 ZUR BEHANDLUNG KOMORBIDER DEPRESSIVER PATIENTEN IM STATIONÄREN SETTING Ebenso möchte ich mich bei Herrn Dr. Thomas Fangmeier bedanken, der mir bei statistischem und methodischem Kopfzerbrechen geduldig und kompetent zur Seite gestanden ist. Des Weiteren gilt mein Dank der Klinikdirektorin Frau Prof. Dr. med. Undine Lang, die das Schreiben einer Dissertation von Anfang an unterstützt und mir bei meiner Stelle als Klinische Psychologin Raum für die wissenschaftliche Tätigkeit gegeben hat. Auch meinem direkten Vorgesetzten, Dr. med. Markus Mühlhauser, möchte ich für seine warmherzige Unterstützung danken. Ebenso geht mein Dank an meine Kollegen in den UPK, die immer wieder meine überstrapazierten Nerven beruhigt und mir beim Durchführen meiner Studie geholfen haben. Dabei sind namentlich zu erwähnen Maya Moritz, Martin Lickert, Hannes Schuler, Nicolas Gfeller, Martin Wichmann, Simone Zierath, Barbara Jones, Sarah Eckart, Sandra Müller, Claudia Lange, Nicole Wyss und Suzan Can. Die bereichernden Tipps und Diskussionsbeiträge haben mir wiederholt Aufschwung gegeben. Ganz herzlich möchte ich mich auch bei den Patienten bedanken, die sich zur Teilnahme an der Studie bereit erklärt haben und ohne die die Gruppentherapie nicht möglich gewesen wäre. Danke auch an Frau Katharina Stieger vom Studiendekanat, die mir wiederholt geholfen hat, den administrativen Universitäts-Dschungel zu bewältigen. Besonders danken möchte ich auch PD Dr. Ernst Hermann, meinem Mentor, der mich zur Psychotherapeutin ausgebildet und mich stets zur Fertigstellung dieser Arbeit ermutigt hat. Ein spezieller Dank geht auch an Stephen Mullon, der meine Excel-Kenntnisse in dieser Zeit verbessert und mir in meinen moralischen Krisen geduldig beigestanden hat. Eine herausragende Stellung in jeglicher Hinsicht nehmen meine Familie und meine Freunde ein. Sara, Tammy, Yannick, David, Mama, Papa - Eure liebevolle Fürsorge und unermüdliche Unterstützung in allen Phasen der Erstellung dieser Doktorarbeit trugen massgeblich dazu bei, dass dieses Werk fertiggestellt werden konnte. Vielen Dank. 6 ENTWICKLUNG UND EVALUATION EINES MODULAREN, INTERPERSONELLEN GRUPPENPROGRAMMS ZUR BEHANDLUNG KOMORBIDER DEPRESSIVER PATIENTEN IM STATIONÄREN SETTING Inhaltsverzeichnis Abkürzungen ............................................................................................................................. 9 Abstract .................................................................................................................................... 11 Einleitung ................................................................................................................................ 13 Gliederung der Arbeit .......................................................................................................... 13 Depressive Störungen – ein Überblick zur Relevanz des Störungsbildes ........................... 13 Die Diagnose „Depression“ – Schwierigkeiten in der Nosologie ....................................... 16 Psychotherapie depressiver Erkrankungen .......................................................................... 18 Wirksamkeit und Wirkfaktoren der Psychotherapie bei Depressiven Störungen. .......... 18 Störungsspezifische Ansätze bei Depressionen und deren Limitationen. ....................... 23 Mechanismen-basierter Ansatz bei psychischen Störungen ................................................ 24 Neurowissenschaft in der Psychiatrie. ............................................................................. 27 Was ist Modulare Psychotherapie? ..................................................................................... 28 Ein Beispiel Modularer Psychotherapie. ......................................................................... 32 Entscheidung zur Auswahl und Sequenz der Module. .................................................... 33 Vorteile Modularer Psychotherapie ..................................................................................... 35 Erforschung von zugrundeliegenden Funktionsstörungen als Targets Modularer Psychotherapie ..................................................................................................................... 38 Zugrundeliegende Funktionsstörungen bei Depressiven Störungen ................................... 40 Bisherige Arbeiten zu Modularer Psychotherapie ............................................................... 42 Grenzen und mögliche Nachteile Modularer Psychotherapie ............................................. 45 Die hier vorgeschlagene Modulare Psychotherapie ................................................................ 47 Die Strategien aus den Interventionen CBASP, IPT und Achtsamkeit ............................... 47 Module im CBASP. ......................................................................................................... 48 Module in der IPT. .......................................................................................................... 50 Module aus den Achtsamkeitsbasierten Ansätzen. ......................................................... 50 ENTWICKLUNG UND EVALUATION EINES MODULAREN, INTERPERSONELLEN GRUPPENPROGRAMMS 7 ZUR BEHANDLUNG KOMORBIDER DEPRESSIVER PATIENTEN IM STATIONÄREN SETTING Stand der Forschung im stationären Gruppenformat. ...................................................... 51 Funktionsstörungen als Targets der Modularen Gruppenpsychotherapie für stationäre Patienten mit komorbiden Depressionen ............................................................................. 51 Aufbau der Gruppe - Einbettung in die vorgestellten Konzepte ......................................... 54 Stufenweise Entwicklung des modularen Therapieprogrammes ............................................. 57 Zielsetzung und Fragestellung des Projektes .......................................................................... 60 Hypothesen .......................................................................................................................... 61 Methode ................................................................................................................................... 62 Ein- und Ausschlusskriterien der Stichprobe ...................................................................... 62 Behandlungsprogramm ........................................................................................................ 63 Anpassungen nach Phase I .................................................................................................. 65 Messinstrumente in Phase II ................................................................................................ 67 Behandlungserfolg. .......................................................................................................... 68 Prädiktoren. ..................................................................................................................... 70 Machbarkeit (proof of concept)/ mögliche Wirkfaktoren. .............................................. 71 Durchführbarkeit (feasibility) und Akzeptanz (acceptance). .......................................... 75 Datenanalyse ........................................................................................................................ 76 Resultate .................................................................................................................................. 80 Beschreibung der Stichprobe ............................................................................................... 80 Phase I. ............................................................................................................................ 80 Phase II. ........................................................................................................................... 83 Vergleich Phase I und II. ................................................................................................. 87 Resultate bezüglich des Behandlungserfolgs ...................................................................... 87 Phase I. ............................................................................................................................ 87 Phase II. ........................................................................................................................... 88 8 ENTWICKLUNG UND EVALUATION EINES MODULAREN, INTERPERSONELLEN GRUPPENPROGRAMMS ZUR BEHANDLUNG KOMORBIDER DEPRESSIVER PATIENTEN IM STATIONÄREN SETTING Vergleich Phase I und II. ................................................................................................. 91 Resultate bezüglich der Prädiktoren .................................................................................... 92 Phase I. ............................................................................................................................ 92 Phase II. ........................................................................................................................... 93 Vergleich Phase I und II. ................................................................................................. 94 Resultate bezüglich Durchführbarkeit (feasibility) und Akzeptanz (acceptance) ............... 94 Phase I. ............................................................................................................................ 94 Phase II. ........................................................................................................................... 95 Vergleich Phase I und II. ................................................................................................. 97 Resultate bezüglich der Wirkfaktoren ................................................................................. 97 Phase I. ............................................................................................................................ 97 Phase II. ........................................................................................................................... 97 Vergleich Phase I und Phase II. ..................................................................................... 102 Zusammenfassung der Patientenresultate .......................................................................... 102 Resultate aus dem Team .................................................................................................... 107 Wirkfaktoren der Sitzungen: Resultate der Therapeutensitzungsbögen. ....................... 107 Resultate des Gruppenevaluationsbogens. .................................................................... 109 Rückschlüsse und Beantwortung der Fragen und Hypothesen ......................................... 110 Diskussion ............................................................................................................................. 115 Schlussfolgerungen und Ausblick ..................................................................................... 122 Literatur ................................................................................................................................. 124 Anhang .................................................................................................................................. 149 Anhang A ........................................................................................................................... 149 Anhang B ........................................................................................................................... 155 Anhang C ........................................................................................................................... 218 ENTWICKLUNG UND EVALUATION EINES MODULAREN, INTERPERSONELLEN GRUPPENPROGRAMMS 9 ZUR BEHANDLUNG KOMORBIDER DEPRESSIVER PATIENTEN IM STATIONÄREN SETTING Abkürzungen ACT: Akzeptanz- und Commitmenttherapie ADHS: Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung APA: American Psychiatric Association BDI-II: Beck-Depressions-Inventar CBASP: Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy CTQ: Childhood Trauma Questionnaire DBT: Dialektisch-behaviorale Therapie DO: Desired Outcome/ Erwünschtes Ergebnis DPI: Disciplined Personal Involvement/ Diszipliniertes Persönliches Einlassen DSM: Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders/ Diagnostischer und Statistischer Leitfaden psychischer Störungen EST: empirically supported treatment HAMD: Hamilton Depression Rating Scale ICD: International Classification of Diseases/ Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten IDÜ: Interpersonelle Diskriminationsübung IMI-R: Impact Message Inventory Revised IPT: Interpersonelle Psychotherapie KVT: Kognitive Verhaltenstherapie MATCH: Modular Approach to Therapy for Children MBCT: Mindfulness Based Cognitive Therapy MDD: Major Depressive Disorder NHS: National Institute for Health Research NIMH: U.S. National Institute of Mental Health 10 ENTWICKLUNG UND EVALUATION EINES MODULAREN, INTERPERSONELLEN GRUPPENPROGRAMMS ZUR BEHANDLUNG KOMORBIDER DEPRESSIVER PATIENTEN IM STATIONÄREN SETTING PTSD: Posttraumatische Belastungsstörung RCT: randomized controlled trials/ randomisierte kontrollierte Studie RDoC: Research Domain Criteria SASS: Soziale Aktivität Selbstbeurteilungs-Skala SKID-I: Strukturiertes Klinisches Interview für DSM SSRI: selective serotonin reuptake inhibitor/ Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer TAS-26: Toronto-Alexithymie-Skala-26 TAU: treatment as usual UPK: Universitäre Psychiatrische Kliniken WHO: World Health Organisation/ Weltgesundheitsorganisation

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die mich auf dieser herausfordernden, aber auch ungemein lehrreichen Reise . Grenzen und mögliche Nachteile Modularer Psychotherapie .
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